Quarterhorse

Das Quarterhorse ist mit über 1,5 Millionen registrierten Pferden die häufigste Pferderasse der Welt. Jedes Jahr werden ca. 60.000 Fohlen geboren und eingetragen.
Die britischen Siedler brachten während der Kolonialzeit Pferde und die Freude für den Rennsport mit in den Osten der heutigen USA. Dort gab es jedoch keine "Rennbahnen" und so mussten die Rennen über kürzere Distanzen z.B. irgendwelche Wege und Strassen gehen. Mit der Zeit einigte man sich auf eine Distanz von 1/4 Meile (440m). Um für diese Distanz das "ideale Pferd" zu erhalten, kreuzte man spanische Pferde mit britischen Vollblütern. Von der 1/4-Meilen Distanz kommt auch der Name dieser Pferde.
Bis 1940 wurde auch die gescheckte Variante der Quarters eingetragen, dann wurde sie jedoch von der Zucht ausgeschlossen. Die "Gescheckten" wurden daraufhin als Farbtyp weitergezüchtet, bis sich 1962 seine Züchter zur "American Painthorse Association" zusammenschlossen.

Heimat: Virginia/Carolina USA
Ursprung: 17. Jahrhundert
Blut: Warmblut
Einfluss auf die Zucht: Vollblut, Berber (eventl. Araber)
Stockmaß: 145 - 160 cm
Farbe: alle Grundfarben (incl. Falben und Isabellen)
Exterieur: kurzer, Keilkopf; kleine Ohren; große Augen; kleines Maul; fest geschlossene Lippen; gerader, tief angesetzter Hals; dünne Mähne; tiefe, oft breite Brust; kräftiger Rücken; abfallende, lange, gut bemuskelte, oft überbaute Kruppe; tiefer Schweifansatz; kleine Hufe; dünne Fesseln; kein Behang; oft feines, hartes und trockenes Fundament
Charakter: gelehrig, ruhig, gelassen, sanft, freundlich
Verwendung: Western-, Freizeit-, Rodeo-, Rennpferd (letzteres vorallem für kurze Distanzen wie 1/4 Meile (440m))
Bewegung: flach, sehr schneller Galopp (Kurzstrecken), wendig, ausdauernd