Percheron

Der Percheron ist eine der beliebtesten Kaltblutrassen. Es gibt ihn in zwei Typen. Der größere Typ wird noch heute in Land- und Forstwirtschaft eingesetzt, während der kleinere Typ vollkommen verdrängt wurde. Er wurde jahrhundertlang durch Klima und Landarbeit geprägt und wurde in großer Zahl nach Kanada und die USA ausgeführt. Geschätzt wurde er auch wegen seines schwachen Kötenbehangs, weshalb er auch gut für die Arbeit auf tiefem schweren Boden geeignet ist. Neben der Arbeit in Land- und Forstwirtschaft ist der Percheron auch ein vielseitiges Zugpferd. Früher zog er sogar englische Omnibusse.
Ursprünglich stammt die Rasse aus der südwestlich von Paris gelegenen Region Perche. Der stärkste Hengst der Welt war ein Percheron: Dr Le Gear. Er hatte ein Stockmaß von 213cm und wog 1372kg.

 

Vielen Dank an Tanja, die mir dieses Foto zur Verfügung gestellt hat.
 

Heimat: Frankreich (Normandie)
Ursprung: 18. Jahrhundert
Blut: Kaltblut
Einflüsse auf die Zucht: normannisches Pferd (Größe, Substanz, Gewicht, Knochenstärke), Araber (Qualität, Gangvermögen, Gesundheit)
Stockmaß: 150 - 180 cm
Farben: Schimmel, Rappen
Exterieur: feiner Kopf; lange Ohren; große Augen; breite Stirn; markanter Widerrist; schräge, stark bemuskelte Schulter; tiefe Brust; große Gurttiefe; breiter, gedrungener Rumpf; kurze, kräftige Gliedmassen; wenig Kötenbehang; gutgeformte, mittelgroße Hufe
Charakter: fromm, umgänglich
Einsatzmöglichkeiten: schweres Zug-, Kriegs-, Kutschen-, Bauern-, Reitpferd