Knabstrupper

Der dänische Knabstrupper geht auf eine spanische Stute aus 1808 zurück, welche der Richter Lunn vom Metzger Flaebe erwarb. Lunn kreuzte sie mit Frederiksborgern, hierdurch entwickelte sich eine Linie von Tigerschecken. Bei spanischen Pferden kamen im 19. Jahrhundert immer wieder Schecken oder stichelhaarige Pferde hervor.
Die alten Knabstrupper waren waren zähe, grobknochige, kluge und gelehrige Pferde. Wegen einer unüberlegten Kreuzung der Farbe wegen ging die Rasse jedoch allmählich zu Grunde und existiert heute kaum noch. Der heutige Typ ähnelt mehr dem Appaloosa, hat mehr Qualität und eine größere Farbenvielfalt. Heute findet man ihn besonders in Zirkusmanegen.
Vielen Kindern ist der Knabstrupper als Pferd von Pipi Langstrumpf bekannt.

Heimat: Dänemark
Ursprung: 19. Jahrhundert
Blut: Warmblut
Einflüsse auf die Zucht: spanisches Pferd (Gene für gefleckte Fellfarbe), Frederiksborger (Größe, Bewegungen, Rahmen)
Stockmaß: 157 - 160 cm
Farben: Tigerschecken
Exterieur: gesprenkeltes Maul; weiße Augenringe; gerader Rücken; korrekte Beine; Hufe mit vertikal verlaufenden Streifen
Charakter: freundlich, aufmerksam
Einsatzmöglichkeiten: Reit-, Kutsch-, Zirkus-, Voltigierpferd