Highland-Pony

Das Highlandpony, auch Highland Garron genannt, ist das größte und kräftigste Tier der Britischen Berg- und Moorlandponys. Es gibt zwei Typen von Highland-Ponys: das kleinere Inselpony, ein edles, temperamentvolles Reitpony und den schwereren Festlandstyp. Ihr dichtes, feines Langhaar schützt sie vor dem launigen Wetter in ihrer Heimat.
Die wichtigsten Zuchtstätte wurde von den Herzögen von Atholl gegründet. In deren Gestüt lebte auch der wohl für diese Rasse einflussreichste Hengst, Herd Laddie. Dieser edle Schimmel stand seid seinem sechstem Lebensjahr auf diesem Gestüt. Alle heutigen Schimmel lassen sich auf diesen Hengst zurückführen. Er war Großvater von Jock, dem vermutlich bekanntesten Highlandpony, das König Georg V gehörte u7nd an zahlreichen Jagdexpeditionen teilnahm.
Das Highlandpony ist Zuchtprodukt der Vorzeit. Schon in der Eiszeit waren diese Ponys in Schottland heimisch. Höhlenmalereien in Lascaux (Frankreich), die vor 15.000 - 20.000 Jahren entstanden, ähneln diesen Pony sehr.
Das Highlandpony ist außergewöhnlich stark und wird bei der Waldarbeit und als Tragtier, um Kadaver (mit einem Gewicht von bis zu 115kg) von den Bergen ins Tal zu tragen, eingesetzt. Es hat keine vererbbaren Krankheiten, ist robust zu halten und sehr langlebig.

Heimat: Großbritannien (Schottisches Hochland / Inseln)
Ursprung: Voreiszeit
Blut: Warmblut
Einfluss auf die Zucht: Pony Typ 2, Percheron (Größe, Bewegung, Adel), Araber (Reiteigenschaften), Clydesdale (Größe, Gewicht, Derbheit)
Stockmaß: 124 - 147 cm
Farbe: alle Farben, Falben
Exterieur: ziemlich kurzer Kopf; breite Stirn; große Nüstern; muskulöser Hals; kein ausgeprägter Widerrist; kompakter Körperbau; gute Gurttiefe; viel Rumpfvolumen; sehr starker Rücken; Aalstrich; Kötenbehang
Bewegung: trittsicher
Charakter: angenehmes Temperament, fromm, empfindsam
Verwendung: Trag-, Reit-, Fahrpony