Hackney-Pony

Das Hackney-Pony ist zusammen mit seinem großem Verwandten, dem Hackney im Stutbuch vertreten. Entwickelt hat sich die Zucht dieser Ponyrasse erst im 19. Jahrhundert. Das Ziel der Züchter war ein perfektes Pony, welches man vor den Wagen spannen kann. Hackney und Hackney-Pony haben großteils Vorfahren gemeinsam mit den Rassen Norfolk und Yorkshire Trotters. Das Hackney-Pony entstand aus einer Kreuzung zwischen Hackney und Fell-Pony.
Heutzutage begrenzt sich die Verwendung der Rasse hauptsächlich auf Pferdeschauen. Hier kommt auch  seine spektakuläre Knieaktion besonders zur Geltung.
Die besondere Trabaktion ist teils angeboren, teils wird sie, manchmal durch schwere Hufeisen, antrainiert. Wird sie allerdings zu früh verlangt, so kann es passieren, dass sie sich beim erwachsenen Pferd wieder verliert.

Heimat: Großbritannien (Cumbria)
Ursprung: 19. Jahrhundert
Blut: Warmblut
Einfluss auf die Zucht: Fell-Pony, Norfolk Trotter (schnelle Trabaktion, unbegrenztes Stehvermögen), Welsh-A-Pony (Qualität, Gang, ponytypische Charakterstärke)
Stockmaß: 124 - 145 cm
Farbe: alle Farben
Exterieur: kleiner, trockener Ponykopf; spitze Ohren; langer Hals; nicht übertriebene Rückenlänge; kompakter Rumpf; viel Gurttiefe; breite, kräftige Lendenpartie; kurze Beine; hoch getragener Schweif; normale Stellung der Vorderbeine; rückständige Stellung der Hinterbeine; große, trockene Gelenke; kräftige Hinterhand; kräftige Sprunggelenke; glänzendes seidenweiches Fell
Charakter: selbstbewusst, typischer Ponycharakter
Verwendung: Fahren im Geschirr