Assateague-Pony
Eine nicht belegte Geschichte, erklärt die Herkunft des Assateague-Ponys so: Als Nordamerika noch kolonialisiert war, erlitt ein Schiff mit Berberpferden, welches auf der Reise von Nordafrika nach Peu, vor der Insel Assateague Schiffbruch. Manche Pferde konnten sich auf die Insel retten und verwilderten. Noch heute leben die meisten der ca. 200 Ponys in einem Nationalpark auf dieser Insel. Diese wurde 1933 durch dramatische Stürme vom Festland getrennt. Einmal im Jahr werden die Ponys eingefangen und schwimmen durch die Meerenge nach Chincoteague wo dann die jungen Ponys verkauft werden. Mit den Einnahmen werden die Kosten der Herdenhaltung finanziert.
Obwohl die Ponys durch Pinto-, Shetland- und Welshblut züchterisch verbessert wurden, werden sie nach europäischen Maßstäben gemessen als degeneriert angesehen.
| Heimat: | USA (Chincoteague und Assateague, Virginia) |
| Ursprung: | 16. Jahrhundert |
| Blut: | Warmblut |
| Einfluss auf die Zucht: | spanisches Pferd |
| Stockmaß: | ca. 122 cm |
| Farben: | alle, hauptsächlich jedoch Schecken und Schimmel |
| Exterieur: | meist schwere Schulter; wenig Widerrist; kurzer kompakter Körper; leichter Kötenbehang |
| Charakter: | störrisch, eigenwillig, widerspenstig |
| Einsatzmöglichkeiten: | Wildpferde, manchmal bei sehr vorsichtiger Ausbildung Reitponys, seltener Kutschpferd |
