Ariègeois

Die schwarzen Ariègeois, auch schon mal cheval de Mérens genannt sind ein echtes Gebirgspony. Es fühlt sich selbst bei Schnee und Eis wohl, auch kaltes Regenwetter stört es wenig. Zu große Hitze hingegen verträgt diese Rasse nicht besonders. Das Ariègeois ähnelt äußerlich sehr dem britischem Fellpony und noch mehr dem Dalespony.
Seinen Namen bekam die Rasse vom Fluss Ariège, seine Heimat liegt in den östlichen Pyrenäen an der Grenze von Spanien und Frankreich bei den Hochtälern von Andorra. Vermutlich stammt es von einem Pferd ab das in dieser Gegend schon vor etwa 30.000 Jahren auf Felsbildern abgebildet wurde. Später wurde die Rasse durch einkreuzen von orientalischem Blut und römischen Stuten beeinflusst.
Durch seine extrem harten Hufe kann das Ariègeois seine Arbeit auf steilen, eisigen Bergpfaden oft unbeschlagen erledigen. Sehr beliebt war es daher auch bei Schmugglern entlang der spanisch-französischen Grenze. Auf abschüssigen Almhängen, wo keine Traktoren benutzt werden können, wird es noch heute eingesetzt. Insgesamt ist das Ariègeois eine vielseitig einsetzbare, zähe und leichtfuttrige Ponyrasse.

Heimat: Frankreich (östliche Pyrenäen)
Ursprung: Vorgeschichte
Blut: Kaltblut
Einfluss auf die Zucht: römisches Tragpferd (Größe, Substanz), Berber (Charakter, Härte, Vitalität)
Stockmaß: 134 - 145 cm
Farben: Rappen, selten mit weißen Abzeichen
Exterieur: steile Schulter; flacher Widerrist; große Gurttiefe; abschüssige Kruppe; häufig kuhhessige Hinterbeine; sehr harte Hufe; dichtes, dickes Deckhaar; tief angesetzter Schweif; dickes, rauhes Langhaar
Einsatzmöglichkeiten: Trag-, leichtes Arbeitspferd