Das Ohr

Das Gehör ist für das Pferd das zweitwichtigste Sinnesorgan. Es hört viele Dinge, die so weit weg sind, dass wir sie schon nicht mehr wahrnehmen. Stark ausgeprägt ist auch das rhythmische Hören, so können sie andere Pferde und Personen oft schon anhand ihres Schrittes bestimmen und sind auch sehr durch Musik zu beeinflussen. Je höher der Blutanteil eines Pferdes, so empfindlicher reagiert es meist auf Geräusche. Durch die Beweglichkeit der Ohren (gemeint sind natürlich nur die äußeren Ohrmuscheln), können Pferde auch sehr gut orten, wo ein Geräusch herstammt.

Die äußeren Ohrmuscheln nehmen die Geräusche auf und leiten sie durch den Gehörgang zum Trommelfell. Der Gehörgang ist sehr eng und führt seitlich am Kopf entlang, bis er schließlich nach innen zum Mittel- und Innenohr abknickt. Hier werden die Schallwellen zu Nervenimpulsen umgewandelt, die das Gehirn verarbeiten kann. Mittel- und Innenohr liegen direkt unter dem Oberkieferrand. Das Innenohr ist außerdem verantwortlich für den Gleichgewichtssinn.

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