Futter

Wenn man sich mit dem Thema Futter auseinandersetzt, so muss man als erstes einmal etwas über das Pferd selber wissen. Das Pferd ist ein Pflanzenfresser, sein Verdauungssystem unterscheidet sich aber wesentlich von dem anderer pflanzenfressenden Haustiere (z.B. Rind oder Schaf). Das Pferd hat im Vergleich zu seiner Größe einen relativ kleinen Magen; sein Fassungsvermögen beträgt 10 - 20 Liter. Sein Verdauungstrakt ist dagegen eher lang, sein größter Teil liegt im hinteren Teil des Rumpfes. Schlundkopf und Schlund öffnen nur in Richtung Magen, daher ist ein Erbrechen und Luftentweichen für das Pferd unmöglich. Aus diesem Grund ist einwandfreies Futter für Pferde besonders wichtig, außerdem darf sich das Pferd nicht überfressen, sonst kann es Kolik bekommen und diese kann tödlich enden.
Da das Pferd keine Gallenblase besitzt, wird die Gallenflüssigkeit direkt in den Dünndarm, der 20 - 24 m lang ist, bzw. den Zwölffingerdarm geleitet (5 - 6 Liter pro Tag). Aufgrund der Länge des Dünndarms dauert die Verdauung beim Pferd ganze 24 - 36 Stunden.
Der Blinddarm hat ein Volumen von 45 - 60 Litern und ist ebenso wie der Dickdarm wesentlich an der Verdauung beteiligt. Hier erfolgt die mikrobielle Umsetzung der Zellulose. Am Ende des Systems liegen Enddarm und After, hier wird eine große Menge Wasser entzogen. Bei einem gesunden Pferd beträgt der Wasseranteil der Pferdeäpfel noch ca. 75%.

Es gibt verschiedene Arten von Pferdefutter. Eine davon ist das Rauhfutter zu dem Stroh und Heu gezählt werden.
Eine andere Futterart ist das Kraftfutter, das wohl bekannteste Kraftfutter ist Hafer.

Übersichten über verschiedene Futtermittel: